At the Whiteboard: Archetyp einer Web-Präsenz

Auf die Frage, wie die ideale Web-Präsenz eines Healthcare-Unternehmens aussieht und wie Social Media sinnvoll genutzt werden sollte, gibt es zahlreiche Antworten, die von Indikation, Produkt, Unternehmen und Art der Ärzteschaft abhängen. Um uns dennoch anzunähern, möchte ich im folgenden Video anhand des Medizintechnik-Unternehmens ELEKTA aufzeigen, aus welchen Elementen eine Online-Präsenz bestehen kann und wie diese optimal zusammenspielen.

 

 

Links zum Video

Unternehmens-Webseite: http://www.elekta.com
Länder-/Produktwebseite mit Partner: http://www.gamma-knife.de
Elekta Mobile: http://www.elektamobile.com

Blog: http://blog.elekta.com/
Post mit Verbindung zur Fachdiskussion: http://blog.elekta.com/2009/09/frontiers-in-radiosurgery/
Link auf Kunden-Post: http://blogs.cooperhealth.org/stories/preventing-blindness-with-gamma-knife/
Beispiele für verknüpfte Fach-Blogger: amazinghumanbrain.blogspot.com, http://www.mdphysics.com/

Indikations-Webseite: http://www.livingwithbrainmets.org

Youtube: http://www.youtube.com/user/WeAreFightingCancer
Twitter: http://twitter.com/elekta
Facebook: http://www.facebook.com/pages/Elekta/63518674336
Facebook Anwendertreffen: http://www.facebook.com/pages/Radiation-Oncology-Users-Meeting-ROUM (leider offline)

  1. Pingback: Social Media Webpräsenz « Consultant's Digest

  2. Von > Tom Seidel
    am 09.04.11 um 10:39

    Das mit den sozialen Netzwerken ist IMHO viel zu kurz gegriffen.
    Man kann heute mit der Duplizierung von Blog-Inhalten in die jeweiligen Netzwerken keine Leser mehr hinterm Ofen hervorholen. Desweiteren sollte auch erwähnt werden, dass die Lebensdauer von Inhalten in Twitter und Facebook viel kürzer ist als auf traditionellen Websites.

    Der eigentliche Knackpunkt ist aber, dass hier die soziale Komponente überhaupt nicht angesprochen wurde: Schaut man sich die von Dir angesprochenen Facebook und Twitter-Seiten an, wird man feststellen, dass lediglich ein Broadcasting von duplizierten Inhalten stattfindend (auf Facebook ist überhaupt keine Aktivität festzustellen). Die soziale Interaktion mit den Lesern ist aber genau das, wozu diese Netzwerke da sind, und was die angesprochene Firma hier versäumt; Marketing auf dieser Ebene wird nicht durch die Inhalte die transportiert werden gemacht, sondern vielmehr durch die Aktivität in diesen Netzwerken, weil dass auch der Grund ist, warum sich die Zielgruppe auf solchen Seiten bewegt. Und dass Firmen mit dieser Art von Marketing Probleme hat, konnte man ja am Beispiel Nestle verfolgen…

    Und Youtube als soziale Platform zu bezeichnen ist, naja, sehr optimistisch.. 😉

  3. Von > Ralf Pfau
    am 09.04.11 um 18:53

    Hallo Tom,
    Danke für Deinen spannenden Kommentar.

    Elekta ist nach meinem Wissen und trotz einiger Schwachpunkte eines der besten Beispiele, wie auch Medizintechnik-Unternehmen online agieren können. Wir dürfen nicht vergessen, dass bei Healthcare-Unternehmen rechtliche Einschränkungen durch das HWG vorliegen, die einen medizinischen Austausch teilweise untersagen oder die rechtlich korrekte Prozesse mit Regulatory Authorities so aufwändig machen, dass den Unternehmen regelrecht die Hände gebunden sind. Unter diesen Gesichtspunkten sehe ich das Engagement von Elekta als eine gute Nutzung der bestehenden Möglichkeiten.

    YouTube würde ich sogar als einen Urtyp von Social Media bezeichnen. „Als Social Media (auch soziale Medien) werden alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen“ Quelle: Harvard Business Manager September 2010 S.31

    Natürlich stimme ich Dir zu, dass die Qualität, wie Unternehmen an Social Media Plattformen teilnehmen, noch zu verbessern ist. Mit unserem Blog hoffen wir etwas dazu beizutragen, dass bei den Unternehmen über die nächsten Jahre ein tieferes Verständnis und bessere Prozesse etablieren werden, die ihnen ermöglichen substanzieller am Online-Austausch teilzunehmen.

    Viele Grüße
    Ralf

  4. Pingback: 4 Archetypen für das strategische Online-Marketing von Pharma und Medizintechnik – Teil 2: Die Blogging-Strategie | Digitales Healthcare Marketing

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