Unser Round Table 2012

Unseren Round Table gibt es nun seit zehn Jahren. Dafür laden wir stets eine Gruppe von etwa 30 Personen aus dem Marketing von Medizintechnik und Pharma ein, um sich gegenseitig Ihre Projekte und Erfahrungen vorzustellen.

Die Runde ist mit etwa 30 Leuten absichtlich relativ überschaubar, denn nur so funktioniert es, dass relativ offen über die Projekte gesprochen wird, ohne dass hier Geheimniskrämerei eine große Rolle spielte. Dafür bin ich extrem dankbar, denn das macht den Wert dieser Veranstaltung aus. Eine Impression von diesem Jahr:

RoundTable Spirit Link Medical 2012 für Medizintechnik und Pharma Marketing

(Foto von: https://www.facebook.com/spiritlinkmedical)

Die Vorträge stammten von:

  • Boehringer Ingelheim
  • B. Braun
  • Roche
  • Siemens Healthcare
  • Spirit Link Medical (einen Vortrag gönnen wir uns dann doch…)

Und für die Diskussion waren zusätzlich noch Vertreter anwesend von Across Health, Fresenius Biotech, GSK, MSD und Novartis. Begleitet wurden wir durch juristischem Beistand von Frau Dr. Greifeneder von der Kanzlei Salans LLP als Expertin für Online Recht in der Healthcare Branche.

Bei der Diskussion der Vorträge sind mir vier Themen besonders aufgefallen:

  • iPad für den Außendienst: Dieser Vortrag löste viel Diskussion aus und zeigte, dass das Thema gerade für sehr viele Teilnehmer relevant ist und natürlich von viel Unsicherheit geprägt ist.
  • ROI: Bei mehreren vorgestellten Projekten wurde explizit so verfahren, dass eine ROI Berechnung nicht gewünscht war. Es waren Projekte zum Testen einer Idee, zum Sammeln von Erfahrungen mit Social Media… Für mich eine erstaunliche Gegenbewegung zum sonstigen Trend, alles zu messen und Wirksamkeit nachzuweisen.
  • Service: Während oft ein Klagen von Agenturen zu hören ist, dass immer die Marketing- Botschaften zum Kunden geprügelt werden sollen, war diesmal beim Round Table sehr viel von echtem Service zu hören, der den Kunden helfen soll. Schön.
  • Und das Thema Nebenwirkungsmeldungen ist immer noch ein Schreckgespenst. Auch wenn die, die Kommentare zulassen, feststellen, dass praktisch keine Nebenwirkungen gepostet werden, das Thema ist noch immer sehr sensibel.

Vielen Dank an alle Teilnehmer,
wir freuen uns auf das nächste Jahr!

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